reflections

Und der dritte :D

„Und zur eins noch postremo“ „Ähhhhhhhhm…“ „Nein, das heist es nicht! Weist du es wirklich nicht, oder tust du  nur so dumm? Krieg ich heute noch eine Antwort oder erst in einem Jahr?“ Verdammt, wie sollte ich mich konzentrieren, wenn der die ganze Zeit laberte? „Drei, zwei, eins… Aus! Na dann eine zwei“ Ich dachte ich hätte mich verhört oder so. EINE 2! IN LATEIN! UNBELIVEBLE! Ich ging zurück auf meinen Platz und grinste vor mich hin.
Nach der Schule, als ich mit Jenna und Emmy zur S-Bahn Haltestelle lief, stöpselte ich mir meinen IPod in die Ohren und drehte die Musik laut.
Zuhause angekommen hockte ich mich an meinen Läpi und  schaltete ihn an. Als er an war, loggte ich mich gleich in Facebook ein. Juhu, Ninni war online. Ninni ist seit dem Kindergarten meine beste Freundin. Und daran hat sich auch nichts geändert als ich umgezogen bin und wir uns nicht mehr sooft sehen.
Mina Kp: Hiiiiiiiiii
Ninni Schatzii : Heiiiiiiiii
                  Wie geht’s?
Mina Kp: gggggggggggggggggg, und dir?
Ninni Schatzii: Auuuuuuuuch
Mina Kp: cool
Ninni Schatzii: Ge ;D
Mina Kp:
Ninni Schatzii: lol
Mina Kp: <3
Ninni Schatzii: Wie war’s in der Schule?
Mina Kp: Bascht scho, und bei dir?
Ninni Schatzii: Schöööööööön, Lessli war soooooooooooo lieb. Er hat mich getröstet und gesungen: Wein nicht kleiner Spatz! SOOOOOOOOOOO Süß!!!!!!!!!     
Mina Kp: warum warst du traurig, Mausiiiiiii? :’(
Ninni Schatzii: Weil ich ne 6 in der Französisch Schulaufgabe hatte
Mina Kp: DU ARME! :’( I <3 MIKO, glaub ich, der is soooooooo sau süß! UND SEINE AUGEN <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3 Aber er war heut krank :‘-(
Ninni Schatzii: Ohaaaaaaaaaaaaaaaaa, wie du mir des nicht gleich erzählt hast XD
Mina KP: SORRY, SORRY, SORRY, SORRY, SORRY, SORRY, SORRY, SORRYYYY!
Ninni Schatzii: Ok, ok
Mina KP: LDSSSSSD!
Ninni Schatzii: IDA
Mina KP:  Bussiiiiiiiii
Ninni Schatzii :<3 <3<3
Ninni Schatzii:: HDL
Mina Kp: Muss off, Hausis machen, aber später können wia telllllen
Ninni Schatzii:: :’(
Mina Kp: Ciao, süße
Ninni Schatzii: Ciaoiiii
Dann loggte ich mich aus und räumte meinen Laptop weg um meine Hausaufgaben zu machen.

 

 

Am nächsten Morgen wachte ich auf und das erste was ich spürte war, dass Fira mir das Gesicht ableckte. Ich schaute auf die Uhr: 6 Uhr 15. Da mein Wecker in 10 Minuten klingeln würde, stand ich auf. Mein Spiegelbild sah heute auch nicht viel besser aus als Gestern. Ich ging in die Küche. Dort musste ich mir selber Frühstück machen, weil meine Eltern schon ausgeflogen waren. Grauenhaft, dass manche Leute so früh das Haus verlassen müssen! Ich hoffe, dass mir das nie passieren würde. „Kalt!“, jammerte ich Fira vor und sie Maunzte zustimmend. Kichernd kraulte ich sie hinter ihren süßen Öhrchen und sie leckte mir die Hand ab. Gähnend stand ich vom Frühstückstisch auf und ging ins Bad. Dort vermied ich es entschlossen mein Spiegelbild im Spiegel zu betrachten.
Das Telefon klingelte und ich ging dran. Es war Jenna. „Hallo?“ „Mina?“ „Ja, was ist?“ „Hi, ich kann heute nicht in die Schule kommen.“ „Warum?“ „Fieber, Husten und so“ „Oh, na dann…. Gute Besserung! Ciao!“ „Tschüss!“ Damit legte sie auf. Entschieden wählte ich Jules Nummer. „Wilm?“ „Hi, Jule?“ „Ja, was ist?“ „Hey, ich wollt nur fragen ob du heute in die Schule kommst.“ „Ja, wieso?“ „Cool, Ciao!“ „Ciao!“ Ich legte auf. Wenigstens eine gute Nachricht: Ich sollte heute nicht allein sein - mit Miko, wenn er denn heute wider da sein sollte….

Irgendwie war ich froh als ich ins Klassenzimmer kam und er auf seinem Platz saß. Er sah mir die Augen und ich wand schnell den Kopf ab, damit er nicht sah, dass mir die Röte langsam ins Gesicht kroch. Mir fielen die Haare ins Gesicht – zum Glück. Da kam mein Mathelehrer ins Zimmer. „Heute fangen wir ein neues Thema an – Gleichungen!“ Er sagt das, als wäre er der Weihnachtsmann und würde uns ein grooooooooßes Geschenk überreichen. Eigentlich liebe ich Mathe bei Herr Zorri, aber… GLEICHUNGEN????????!!!!!!!! NE DANKE!! Mir rollten sich die Fußnägel hoch, natürlich nur bildlich gemeint.

Als ich nach Hause kam saß Fira schon auf dem Pfosten von unserem Gartentor und sah mich erwartungsvoll an. Sie sprang runter und ging mir entgegen. Nicht zum ersten Mal fragte ich mich ob meine Katze eine Königin oder so was sei. Firas vorwurfsvolles und mahnendes Maunzen holte mich in die Wirklichkeit zurück und vertrieb die Gedanken an Katzenkönige und Fira mit Krone. „Na, meine Süße, wieder mal gut gelaunt?“, lachte ich. „Miao!“, kam ihre Antwort und sie strich an meinen Beinen entlang. „Nach ihnen, Hoheit!“, grinste ich und hielt ihr das Gartentor auf. Ganz die Königin, marschierte sie an mir vorbei, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Ich kramte in meiner Schultasche nach meinem Schlüssel. Wieder und wieder, bis ich endlich fündig wurde. „Noch mal Glück gehabt“, seufzte  ich erleichtert, es wäre immerhin nicht das erste Mal gewesen, dass ich meinen Schlüssel vergessen hätte.  Fira sah mich ungeduldig an. „Ja, schon gut!“ Fira saß wartend da und gestattete mir sie zu streicheln bevor sie ins Haus verschwand.
 „AUTSCH!“, rief ich als ich, ganz in Gedanken versunken auf dem Eis ausrutschte und hinfiel. „Aua, ich hasse Schnee!“, jammerte ich und betrachtete meine Handflächen. Sie waren aufgeschlagen und bluteten. Mir wurde übel. Ein dunkler Fleck der sich auf meiner Jeans ausbreitete verriet mir, dass auch mein Knie in Mitleidenschaft gezogen worden war.
In meinem Zimmer angekommen machte ich mich auf die Suche nach Pflastern. Nach einer ewigen Suche wurde ich auch fündig. Super, meine Jeans ist jetzt im Arsch, dachte ich nachdem ich sie begutachtet hatte. Naja, wenigstens hatte nun ich einen Grund mit Ninni oder einer anderen Freundin  Shoppen zu gehen. Bei dem Gedanken besserte sich meine Laune ein wenig auf. Zugegeben, ich bin ein klitzekleines Bisschen shoppingsüchtig, leider erlauben mir meine Finanzmittel, das heißt meine Eltern, es mir nicht so oft Shoppen zu gehen wie ich gerne würde („Nein Mina, du gehst nicht schon wieder shoppen, du warst diesen Monat schon oft genug!&ldquo. „Was soll ich denn Morgen anziehen?“, fragte ich mich selber. Wie eine Antwort auf meine Frage klingelte in dem Moment mein Handy. Ein Blick auf das Display sagte mir, dass es Emmy war. Oh welch freundliche Geste des Schicksals. „Hey Emmy, was gibt’s?“ „Hi, ich wollt nur fragen ob du zu der Faschingsparty heute kommst…“ „Ja, bei mir is ja eh niemand daheim… also…“ „Ok, cool“ „Kommt Jule auch?“ „Jep!“ „Cool, ciao!“ „Ciao!“ „Ähm, wart mal kurz!“ „Was los?“ Mir war mein Klamottenproblem wider eingefallen. „Was soll ich morgen anziehen, ich bin vorhin ausgerutscht und hingefallen! Meine Jeans ist jetzt  so ziemlich im ähem Arsch!“, klagte ich. „Äääääääähm, und was hab ich damit zu tun?“ „Nichts, aber ich dachte, dass du vielleicht etwas weist, ich bin total verzweifelt!“ „Du hast doch diese coolen Hotpants, oder?“ „Ja“ „Dann probiers mit denen und ner schwarzen Strumpfhose!“ „Aber, ich hab keine passenden Schuhe!“ „Mädchen, du hast Probleme!“ „Ja, und zwar, dass ich keine Schuhe hab die zu diesem Outfit passen!“ „Stiefel!?“ Erleichtert seufzte ich auf: „Danke, du bist ein Schatz!“ „Bitte, bitte, keine Ursache!“ „Bye!“ „Ciao!“

 

 

29.7.13 17:05

Letzte Einträge: BÄHM :D , 2. Teil vom Buch :), Ich der Invalide ;D

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung